Alkohol

Alkohol ist gleichzeitig Nervengift und Droge, aber dennoch überall problemlos erhältlich. Alkohol ist zudem absolut gesellschaftsfähig. Ja, nicht selten wird derjenige schräg angesehen, der keinen Alkohol trinken möchte. Das Suchtpotential von Alkohol aber ist derart stark, dass er viele Millionen Menschen fest im Griff hat. Alkohol geht überdies mit zahlreichen Gesundheitsrisiken einher. Aggressivität, Gewalt und die Zerstörung des Familien- und Berufslebens sind weitere alkoholbedingte Folgen. Kaum eine Entscheidung ist daher so weise wie diejenige, ab sofort keinen Alkohol mehr zu trinken.

Alkohol schädigt alle Organ- und Körperfunktionen

Ob und wie stark die eigene Gesundheit durch Alkohol Schaden nimmt, hängt von vielen Faktoren ab: Von der konsumierten Alkoholmenge, von der Häufigkeit, mit der Alkohol getrunken wird, von den Erbanlagen, dem Geschlecht, dem Körpergewicht und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Doch sobald mehr Alkohol getrunken wird, als der Organismus im Augenblick verstoffwechseln kann, bleibt der Überschuss vorerst im Blut, zirkuliert durch den gesamten Körper und gelangt in jeden Winkel. Dort führt der Alkohol zu massiven Änderungen in der Biochemie des Organismus, schädigt die empfindlichen Nervenzellen und beeinträchtigt sämtliche Organ- und Körperfunktionen.

Selbst ein einmaliges Binge-Drinking (Rauschtrinken, „Komasaufen“) kann dem Körper signifikante Schäden zufügen. Und wer gar längerfristig zu viel Alkohol trinkt, handelt sich gleich eine ganze Reihe chronischer Krankheiten oder auch akute gesundheitliche Beschwerden ein. Zu den bekanntesten alkoholbedingten Krankheiten gehören Leberkrankheiten, Bauchspeicheldrüsenschäden, Herz-Kreislauf-Probleme, Krebs und langfristig auch psychische Störungen.

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